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Projekt

Das Zentrale-Orte-System

Die Absicht im Gesamtraum der Bundesrepublik Deutschland ausgeglichenen soziale, infrastrukturelle, wirtschaftliche, ökologische und kulturelle Verhältnisse anzustreben, wird als Grundsatz in § 2 Absatz 2 Nr. 1 des Raumordnungsgesetzes (ROG) definiert. Als Steuerungsinstrument für eine nachhaltige und ausgeglichene Raumentwicklung setzt die Planung das Zentrale-Orte-Konzept ein. Mit seinem System der Standortbündelung erfüllt das Konzept eine räumliche Orientierungsfunktion für die Regionalpolitik sowie für weitere Fach- und Infrastrukturplanungen. Die Landes- und Regionalplanung stellt die Zentralen-Orte-Konzepte als Zielvorstellung in den Landesentwicklungsplänen auf. Bei der Ausweisung Zentraler Orte soll eine angemessene Tragfähigkeit für die zentralörtlichen Einrichtungen gesichert werden. Zugleich soll die Bevölkerung den Zentralen Ort aus dem jeweiligen Versorgungsbereich in zumutbarer Wegezeit erreichen können.

In der Planungspraxis hat sich ein dreistufiges System Zentraler Orte aus Ober-, Mittel- und Grundzentren etabliert, wobei die rangstufenhöheren Zentralen Orte zusätzlich die Funktionen der niedrigeren Hierarchiestufen übernehmen.

  • Oberzentrum: Standortcluster hochwertig, spezialisierter Einrichtungen im wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und politischen Bereich mit großräumiger Bedeutung (z. B. Universität und Hochschule, Fachärzt:innen und Schwerpunktkrankenhaus, Bahnhof mit IC- und ICE-Halt)
  • Mittelzentrum: Standortcluster mit vielfältigem Infrastrukturangebot für Bevölkerung und Wirtschaft mit regionaler Bedeutung (z. B. Krankenhaus, Fachschule und Gymnasium, Verbrauchermärkte)
  • Grundzentrum: Standortcluster mit allen elementaren Versorgungseinrichtungen zur Grundversorgung der Bevölkerung (z. B. Ärzt:innen, Apotheken, Grundschulen) (vgl. Blotevogel 2002)
Zentrale Orte in Deutschland

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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